Kindeswohlgefährdung als Verdachtsthema bei Kindern mit Behinderung – Besonderheiten bei der Gefährdungseinschätzung (AUSGEBUCHT)


31.01.2024 09:00 Uhr  –  31.01.2024 16:00 Uhr


Gemäß der UN-Kinderrechtskonvention haben alle Kinder ein Recht auf Schutz vor Gewalt. Bei Kindern mit Behinderungen ist das Erkennen einer Gefahrenlage allerdings häufig schwierig, da eine Unterscheidung zwischen Auffälligkeiten, die aus der Beeinträchtigung resultieren und Auffälligkeiten, die Hinweise auf eine Kindeswohlgefährdung geben könnten oft schwer zu unterscheiden sind. Auch die Ausdrucksmöglichkeiten der Kinder sind meist eingeschränkt oder erstmal nicht deutlich zu verstehen. Das regelhafte Angewiesensein auf körpernahe Unterstützung macht das Erkennen von Übergriffen zusätzlich schwierig.

Wie kann die Gefährdungseinschätzung in Kita und Grundschule dennoch gelingen? Das Seminar soll Hintergrundwissen vermitteln und Fachkräfte ermutigen, sich der herausfordernden Aufgabe zu stellen. Auch präventive Möglichkeiten sollen Beachtung finden. Um Orientierung zu bekommen, welche Verhaltensweisen oder körperlichen Veränderungen auf ein Erleben von Gewalt hinweisen, muss das Kind noch mehr als sonst individuell mit seiner Lebenssituation in den Blick genommen werden.

Beispiele aus der Praxis sind willkommen. In Groß- und Kleingruppenarbeit sollen Hilfsmöglichkeiten für die Gefährdungseinschätzung kennengelernt und der Erfahrungsaustauch ermöglicht werden.

 

Referentin: Anne-Marie Eitel, Dipl. Soz.päd., Supervisorin DGSF, Darmstadt





Termin:
31.01.2024 09:00 Uhr  –  31.01.2024 16:00 Uhr
Zeitumfang:
Kosten:
70,00 € Teilnahmegebühr

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Anmeldebestätigung:

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Ort:
Online
Teilnehmerzahl:
max. 20 Teilnehmer
Abschluss:
---
AnsprechpartnerIn:
Kinderschutz-Zentrum in Hannover
Heinrike Horster
Escherstraße 23, 30159 Hannover
Tel.: 0511 - 21 35 92 05
E-Mail:
Anmeldeschluss:
31.01.2024


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